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Vol 10, No 1, Article 06, PDF

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Vom tagtraumhelden zur lebendigen realität mit hilfe der katathym imaginativen psychotherapie (kip): Fallvignette eines 27-jährigen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung, sozialer Phobie und einer depressiven Verstimmung. 
Helene Lytwyn

Zusammenfassung
Kohut (1971) definiert Narzissmus als die „libidinöse Investition in das Selbst“. Pathologischer Narzissmus ist daher mit großer Wahrscheinlichkeit das Ergebnis von Eltern, die nachlässig, abwertend und nicht empathisch auf das Kind reagierten. Für die psychotherapeutische Behandlung der narzisstischen Störung erweist sich die Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP) nach H. Leuner (1969) als eine gut geeignete Methode. Es fördert die Aufdeckung unbewusster Konflikte mit Hilfe von Tagträumen (Imaginationen) mit speziellen Motiven, welche mit dem Therapeuten gemeinsam bearbeitet werden.
Fallstudie: Chris ein 27-jähriger lediger Informatiker mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung litt unter einer sozialen Phobie und gelegentlichen depressiven Verstimmungen. Seine Lebensgeschichte beinhaltet das Fehlen des Spiegelns empathischer Eltern und Störungen bei der Internalisierung von Idealbildern in seiner Kindheit.
Behandlungsverlauf: zwei therapeutische Imaginationen aus 21 Imaginationen von 72 Sitzungen werden dargestellt. 1. Imagination: Die Wiese (8. Sitzung), welche der Erfassung der aktuellen Gestimmtheit und der Bereitschaft zur Verdrängung dient aber auch als ein Symbol für die mütterlich-orale Welt gilt. 2.Imagination: Person, welche sein Ich-Ideal verkörpert (56.Sitzung)


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