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Vol 11, No 1, Article 05, PDF

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Die Bedeutung primär nichtsprachlicher Therapieverfahren in der psychodynamischen Psychiatrie: Beispiel „Musiktherapie“: Unaussprechliches Leid zum Klingen bringen: G. Strehlow und T. Piegler

Zusammenfassung
In der psychodynamischen Psychiatrie spielen in der Therapie früh gestörter Patienten primär nicht-sprachliche Therapieverfahren eine sehr wichtige Rolle, da sie besonders gut die bis zum Zeitpunkt der Behandlung nicht erfolgte Symbolisierung von Affekten – meist traumatischer Natur - ermöglichen. Geschehen kann dies sowohl in Form akustischer, motorisch-kynästhetischer oder auch visueller Symbolisierung, also mit Hilfe von Musik, Tanz und bildnerischer Gestaltung. In den kreativen Therapieformen geht es darum, den Patienten die Einheit von Affekt und symbolischer Repräsentation in der Gestaltung nahe zu bringen. Der Therapeut versucht mit dem Patienten in einen Dialog über das Gestalten und das gestaltete Werk zu kommen, so dass die Repräsentation nicht nur auf der Ebene der kreativen Gestaltung statt findet, sondern auch auf einer sprachlichen Reflexionebene erfolgt. Korrigierende emotionale Erfahrungen in der Therapie führen zur Bildung neuer innerer Repräsentanzen und ermöglichen Handlungsoptionen, die eine Auflösung oder zumindest Minderung von Pathologie bedingen. Dieser Prozeß wird am Beispiel der analytischen Musiktherapie, auf welche näher eingegangen wird, demonstriert und an Hand einer Vignette erläutert.
Schlüsselwörter: Psychodynamische Psychiatrie, analytische Musiktherapie, Psychoanalyse, Psychiatrie.


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